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Utange

Die Gemeinde Utange liegt ca. 30 km nördlich von Mombasa / Kenia im Hinterland. Hier gibt es - im krassen Gegensatz zum Luxus der Hotels am Strand - kaum Strom und selten fließendes Wasser. Auch die Straßen sind nur Trampelpfade ohne Hinweisschilder.

Die meisten Menschen leben in kleinen Lehmhütten und ernähren sich von der Hand in den Mund. Oft schlafen sie in Hängematten oder auf dem Lehmboden.

Der größte Teil der Familien lebt am Existenzminimum und hat oft tagelang nichts zum Essen. Viele Waisenkinder schlüpfen bei Verwandten oder Bekannten unter und verrichten Kinderarbeit. Ohne Schulbildung haben sie alle keine Chance auf ein eigenständiges Leben.


In den vergangenen Jahren gab es verstärkt politische Unruhen in Kenia, wodurch sich die Lebenssituation für die Menschen weiter verschlechtert hat. Als Folge daraus kommen immer weniger Touristen; und viele Menschen, die zuvor noch in den Hotels angestellt waren, verlieren ihre Arbeit und Lebensgrundlage.

 

Die Utange Baptist Primary School, mit der wir hauptsächlich zusammenarbeiten, wurde im Jahr 1988 als Teil der Utange Baptist Church gegründet. Das Grundstück war der Kirchengemeinde 1963 von amerikanischen Missionaren geschenkt worden. Aus kleinen Anfängen heraus ist die Schule Jahr für Jahr durch Hinzufügen weiterer Klassenräume zum heutigen Umfang gewachsen.  

 

Zu Beginn unserer Arbeit im Jahr 2008 hatte die Schule knapp 200 Schüler. Heute umfasst die Schule mit mehr als 500 Kindern die Klassen 1-8 sowie drei Kindergartenklassen. Angegliedert ist ferner eine Schneiderei, die auch Kurse für interessierte Frauen und Schüler anbietet. Seit 2014 gibt es auch Computer- und EDV-Unterricht. Die Schule unterrichtet Schüler aller Konfessionen, hauptsächlich Christen und Moslems.

Unser Ansprechpartner in dieser Schule ist Pastor J. Kahindi Baya, der gleichzeitig auch der Manager der Schule ist. In ihm haben wir einen zuverlässigen und weltoffenen Partner gefunden, der unsere Wünsche und Ideen perfekt umsetzt. Wir erhalten regelmäßig die Zeugnisse unserer Schüler sowie eine detaillierte und sorgfältige Buchhaltung über all unsere Zahlungen und die entsprechenden Ausgaben.   

Da es sich um eine Privatschule handelt, wird Schulgeld erhoben, um die Gehälter der Lehrer zu bezahlen und weitere Kosten zu decken. Wie in allen Ländern, die einmal von den Briten besetzt waren, tragen die Kinder in der Schule eine Uniform, die ebenso wie die Lehrbücher von den Eltern bezahlt werden müssen. Nur wenige Familien verfügen über genügend Geld, diese Kosten zu tragen.

  

Das Einkommen in Kenia liegt durchschnittlich bei mtl. ca. € 40,--, vorausgesetzt, es gibt Arbeit! Das bedeutet, dass viele Kinder gar nicht zur Schule gehen können.

 

Hier wollen wir helfen!